Was Sie über natives Olivenöl wissen sollten

Oliven vor der Ernte

Wir bieten Ihnen ausschließlich native, kaltgepresste Olivenöle an. Traditionell schonend von Hand geerntete Oliven, sofort in modernsten (Stein)Mühlen verarbeitet. Ursprünglich und ohne Konservierungsstoffe.

Wir bieten Ihnen große Olivenöle der Testsieger, aber auch wunderbare noch ganz unbekannte Öle.

Ob mildes, aber geschmacksintensives Öl aus der südlichen Toscana oder nur aus einer Olivensorte hergestellte Besonderheiten aus Apulien, Kampanien, Kalabrien oder Sizilien: alle diese Öle haben etwas gemeinsam. Sie haben alle eine excellente Qualität, sind lange haltbar, besonders säurearm und sehr bekömmlich.

Die von uns angebotenen nativen Olivenöle zeichnen sich alle durch besondere Duft- und Geschmacksnoten aus. Ihr hoher Gehalt an Antioxidantien ist ein Garant für besonders lange Haltbarkeit. Olivenöle sind außerdem in mannigfaltiger Hinsicht wertvolle Förderer einer guten Gesundheit.

Nachfolgend ein paar wichtige Informationen rund um natives Olivenöl und den Umgang damit.

Inhalt



Aufbewahrung und Lagerung

Kaltgepresstes, natives Olivenöl ist lichtempfindlich. Es sollte deshalb an einem kühlen, trockenem Ort aufbewahrt werden. Wenn das Öl Licht oder sehr hohen Temperaturen ausgesetzt wird, beginnt der Oxidationsprozess. Das verändert den Geschmack und das Aroma des Olivenöls. Kurze Lichteinwirkung oder z.B. der Transport im aufgeheizten Auto im Sommer schaden dem Produkt aber nicht.

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Lagertemperatur

Die ideale Temperatur um Lagern von nativem Olivenöl liegt zwischen 15-17°C. Es sollte im geschlossenem Behälter lichtgeschützt gelagert werden.

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Zu kalte Lagerung

Natives Olivenöl „flockt“ schon bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, in der Regel bereits zwischen 6° und 10°C. Das Öl wird beinahe fest und sieht „milchig“ aus. Das passiert, weil sich bei zu niedrigen Temperaturen Schwebstoffe bilden, die aus kleinen Eispartikeln bestehen. Das hat aber keinen Einfluss auf die Qualität des Ouml;ls! Um das Olivenöl wieder gebrauchsfähig zu machen, reicht es aus, es wieder bei normaler Lagertemperatur zwischen 15-17°C aufzubewahren. Tipp: wenn es schnell gehen soll, kann man die Flasche auch kurz in höchstens 40°C warmes Wasser tauchen.

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Mindesthaltbarkeit und dann?

Normalerweise sind alle nativen Olivenöle mindestens 1,5 Jahre haltbar. Wenn Sie das Öl an einem kühlen, trockenem und dunklen Ort aufbewahren, können Sie es auch noch Monate nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) benutzen. Das MHD sagt Ihnen eigentlich nur, bis wann das Produkt „vorzugsweise“ verwendet werden sollte und wie lange der Hersteller für eine einwandfreie Qualität garantiert. Das MHD sagt nichts über das tatsächliche Verfallsdatum aus.

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Kratzen im Hals und Säuregehalt

Kratzen im Hals hat nichts mit dem Säuregehalt von nativem Olivenöl zu tun, was fälschlicherweise oft
verbreitet wird. Das Kratzen im Hals wird durch natürliche Polyphenole und Tocopherole hervorgerufen. Dies sind starke, natürliche Antioxidantien, die unter anderem die Zellalterung und Oxidation in den menschlichen Körperzellen wirksam reduzieren können. Der Säuregehalt hängt vor allem vom Reifegrad der Oliven ab und kann nur durch spezifische chemische Analysen bestimmt werden. Viele Produzenten machen inzwischen dazu Angaben auf dem Etikett. Allerdings ist der Säuregehalt bei fast allen nativen Olivenölen sehr niedrig.

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Der entscheidende Unterschied: Olivenöl und Keimöle

Alle Ölarten enthalten die gleiche Menge an Fett (99%) und liefern 9 kcal pro Gramm. Da Olivenöle aber im Vergleich mit fast allen anderen Ölen am geschmackintensivsten sind, verwenden wir in der Regel weniger bei der Nutzung von Olivenöl deutlich weniger Öl bei der Speisenzubereitung und sparen so Kalorien. Olivenöl ist außerdem das am besten verdaulichste Öl. Im Gegensatz zu Sonnenblumenöl (83%), Erdnussöl (81%) und Maiskeimöl (36%) ist Olivenöl zu 100% verdaulich.

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Farbe und Qualität

Die Farbe von nativen Olivenölen ist sehr unterschiedlich, aber in der Regel kein Anzeichen für die Qualität. Die Farbe hängt vor allem vom Erntezeitpunkt, dem Reifegrad der Olivenfrüchte und der Olivenart ab. So kann das Olivenöl ganz verschiedenen Farbtöne annehmen, die von goldgelb bis hin zu einem intensiven Dunkelgrün reichen. Aber Achtung: wenn das Olivenöl orangefarbene Reflexe zeigt, sollten Sie es nicht kaufen bzw. benutzen. Dieser Farbton ist ein Zeichen für Oxidation. Das Öl kann dann bereits verdorben sein und wurde nicht
lichtgeschützt gelagert.

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Verarbeitungstemperatur und Rauchpunkt

Wie heiß darf Olivenöl werden? Darüber „geistern“ viele falsche und abenteuerliche Meinungen herum. Tatsächlich weist Olivenöl eine höhere kritische Temperatur auf, als die meisten anderen Fette wie z.B. Butter, Margarine und Keimöle. Dabei entspricht der sogenannte Rauchpunkt der Maximaltemperatur, die ein Öl erreichen darf, bevor gesundheitsschädliche Substanzen entstehen.
Temperaturen der häufig in der Küche verwendeter Öle und Fette:

  • Olivenöl – 210°C
  • Schmalz und Kokosfett – 180°C
  • Sonnenblumenöl – 170°C
  • Erdnussöl – 160°C
  • Margarine – 150°C
  • Butter – 110°C

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[quote float=“left“]Olivenöl schützt bewiesenermaßen die Gesundheit.[/quote] In den Ländern rund um das Mittelmeer sind die Menschen deutlich gesünder. Dort erkranken z.B. viel weniger Menschen an Arteriosklerose und Herzinfarkt als in unseren nördlichen Breiten. Die Sterblichkeitsrate auf Grund von Dickdarmkrebs ist dort bedeutend niedriger. Wissenschaftliche Untersuchungen kamen bei der Suche nach dem Grund dem Olivenöl als einem Hauptbestandteil der mediterranen Ernährung auf die Spur.

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